Wed. May 18th, 2022

Spätestens nach dem Ende des dritten Viertels schwebte nur noch die Frage nach demjenigen uber dem Parkett, der die Runde Donuts für die Mannschaft besorgen muss. Alba Berlin und Brose Bamberg hatten sich bis dahin ein Duell mit offenem Visier geliefert, in dem die Gastgeber aber deutlich machten, warum sie als bestes und die Gäste aus Bamberg als schlechtestes Team der Hauptrunde in dieogen Play-offs. Bei noch sechs Minuten Spielzeit war es Jonas Mattisseck, der per Dreier auf 101 Punkte für Alba stellte und sich um die Donuts kümmern darf. Am Ende konnten der Aufbauspieler und seine Teamkollegen einen ungefährdeten 114:89-Erfolg im ersten Play-off-Viertelfinale feiern.

Das Kräfteverhältnis zwischen beiden Vereinen hat sich nicht erst in dieser Saison deutlich geändert. Die Zeit der großen Rivalität scheint erst einmal vorbei: Während Alba um die dritte Meisterschaft in Folge spielt, ist Bamberg zum zweiten Mal hintereinander gerade so in die Meisterrunde gerutscht. In sportlich erfolgreicheren Zeiten wären sicherlich mehr als die geschätzt 50 Bamberger Fans für ein Wochenende mit einem Spiel am Freitag und Sonntag ihrer Mannschaft gegen Alba nach Berlin gereist und hätten dorg getafür ges in gengeofür ges.

Das, was die Gästefans von ihrer Mannschaft aber im ersten Viertel zu sehen bekamen, sah gar nicht so schlecht aus. Nach einem 5:0-Start hielten die Bamberger die Partie offen, lagen über weite Strecken nur knapp in Rückstand gingen mit einem 20:25-Rückstand in die erste Viertelpause. Mit der Tiefe und Qualität des Kaders, zu dem erstmals auch der 18-jährige Elias Rapieque gehörte, erhöhte Alba mit Beginn des zweiten Abschnitts die Schlagzahl und Trefferquoten. Zwei schnelle Dreier von Malte Delow ließen den Vorsprung erstmals zweistellig werden (31:20) und zwangen Bamberg zur Auszeit.

Nach 15 Minuten lagen die Berliner komfortabel mit 44:26 vorn, der angeschlagen in die Partie gegangene Christ Koumadje stellte kurz darauf per Dunk erstmalig auf einen 20-Punkte-Vorsprung. Alba Berlin hatte in etwas mehr als fünf Minuten bereits 21 Punkte erzielt und damit mehr als Bamberg im kompletten ersten Viertel. Dass Bamberg zur Halbzeit 45 Punkte erzielt hatte, lag im Bereich eines ganz normalen Bundesliga-Spiels, die 61 Berliner Zähler aber waren außergewöhnlich und ließen bereits eine Runde Donuts erahnen.

Auch nach dem Seitenwechsel ließ die Partie in Tempo und Punkten nicht nach. Beide Teams zeigten sich von der Dreierlinie weiterhin sehr treffsicher. Beim Stand von 92:75 ist so manche normale Partie beendet, am Freitagabend aber hatten beide Teams noch zehn Minuten vor sich. Die Highlights des letzten Viertels waren schnell erzählt: Jonas Mattisseck machte die 100 Punkte voll und muss sich um die Donuts kümmern und Elias Rapieque konnte zwei Minuten vor dem Ende erstmals in Park einem Prodaspiel Das Spiel selbst war längst entschieden und ein Gradmesser dafür, wie es auch am Sonntag (18 Uhr) in der zweiten Partie der Serie gegen Bamberg laufen könnte.

By admin

Leave a Reply

Your email address will not be published.