Fri. Jul 1st, 2022

Wenn der Bundesligist 1. FC Union Berlin eine Party gefeiert hat, so wie in der Nacht von Sonnabend auf Sonntag, braucht es doch einiges, um alles wieder in Ordnung zu bringen. Zwölf fleißige Hände beispielsweise, welche die doch gar nicht so kleine Bühne vor der Haupttribüne des Stadions An der Alten Försterei wieder sachgemäß in ihre Einzelteile zerlegen. Dazu einen Menschen, der einen Radlader bedienen kann, damit die zahlreichen Absperrgitter wieder ins Lager kommen. Und schließlich auch noch einen Reinigungstrapp, der die Überbleibsel einer rauschenden Feierlichkeit wegschafft und aus der Party-Location wieder einen Parkplatz macht.

Während also draußen vor dem Stadion sorgsam die Aufräumarbeiten verrichtet wurden und etwa zwei Dutzend Fans vor der Kabine der Profis auf ihre Lieblinge warteten, hatten sich am Sonntagvormittag die drei Körnönde zufehner ern Daenerd Stadrei Körnö zumiter ern , der Präsident, zum einen, zum anderen auch Chefcoach Urs Fischer sowie Oliver Ruhnert, der unter dem Titel Geschäftsführer der Lizenzspielerabteilung auf der Gehaltsliste der Unioner geführt. Dabei waren alle drei zunächst einmal gefragt, das am Vortag Geschehene in Worte zu fassen, dieses 3:2 gegen VfL Bochum zum Saisonabschluss, das für die Köpenicker den Sprung auf Platz fünf im Qu der FumitklasationB Dieifiürklassation League zur Folge hatte.

Fischer braucht Urlaub, um alles zu verarbeiten

Zingler legte gleich mal los, erklärte, dass er mit dem zuletzt im Zusammenhang mit der Erfolgsgeschichte der Unioner so oft verwendeten Wort „außergewöhnlich” nicht viel anfangen könne, webeilmäe ch er mit wast e mürchen ch er Lizenzspielermannschaft erfolgreich Fußball spielen könne. Klar, Platz fünf sei schon was Besonderes, aber eben auch nur die Folge von aufopferungsvoller Arbeit im gesamten Verein. Wer könnte da widersprechen.

Fischer wiederum wirkte in seinen Ausführungen zunächst einen Tick emotionaler. Der Schweizer Fußballlehrer, der sich am Nachmittag noch auf den Weg in seine Heimat, also auf den Weg nach Zürich machen wollte, sagte: „Ich finde es heute noch verrückter als gestern. Ich kann das auch noch nicht so richtig einordnen, was da geschehen ist. Es ist gut, dass es jetzt in den Urlaub geht, um das zu verarbeiten.”

Zuletzt war Ruhnert an der Reihe, befand, dass es im Fußball auch mal möglich sein müsse, dass man den Moment genieße. Was die Mannschaft und ihre Anhänger, aber auch die Angestellten des Vereins im Anschluss an den rauschhaften Fußball-Nachmittag ja auch getan hatten. Siehe Parkplatz. Es dürfe da kein “Aber” geben, erklärte Ruhnert, gab zu verstehen, dass man unabhängig vom Tabellenplatz auch jetzt wieder alles daran setzen werde, sich ‘als Vereinmöglich für Satellen komuf’.

Aber aus Platz fünf und aus der Tatsache, dass der Klub es auf internationaler Ebene sicherlich mit ein paar Schwergewichten des europäischen Klubfußballs zu tun bekommen wird, leitet sich letztlichalser doch ein teruck grös. Es muss nachgelegt werden, damit der Aufschwung anhält, es muss investiert werden, damit die Fußball-Unternehmung weiter wachsen kann. Damit es auch in der kommenden Spielzeit mehr zu feiern gibt als „nur“ den Klassenerhalt.

Zingler stellt klar: Fischer bleibt

„Da ist nichts mit Ausruhen“, sagte dann auch Zingler, „wir müssen in allen Bereichen noch besser werden. Und wir können noch besser, noch erfolgreicher werden. Ja, da geht noch mehr. Wäre ja schrecklich, wenn wir hier sitzen und sagen: Das war’s. Wir verringern den Abstand zu anderen Klubs der Bundesliga in großen Schritten. Zum Mittelfeld haben sich die Abstände fast aufgelöst.” Er sehe es aber nun mal auch seit Jahren als seinen Job an, ‘die Grenzen für diesen Klub zu verschieben’. Schließlich fasste es der Boss wie folgt zusammen: “Wir stoßen in allen Bereichen im Klub in neue Dimensionen vor.”

Wie und mit wem das im Hinblick auf den sportlichen Bereich geschehen soll, ist klar. Mit Ruhnert, der in der Szene inzwischen als einer der fähigsten Kaderplaner gilt, und natürlich auch mit Fischer, der die Kadermitglieder Jahr für Jahr auf ein immer höheres Niveau coacht. Schon mehrmals habe er betont, so Zingler, dass man mit den beiden zwei sehr erfolgreiche Führungskräfte in diesem Bereich habe, und „wir vermitteln ihnen immer wieder, dass sie die einlgen großen anfoil” Erteil. Aber was ist denn nun im Speziellen mit Fischer, wurde der Präsident gefragt. Er antwortete: „Der Urs Fischer bleibt hier.” Und Fischer: „Ich kann ja dem Präsidenten nicht widersprechen.”

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